Ab 20. August im Buchhandel

In ihren Briefen verhandeln sie Freundschaften, Wünsche, Zweifel und Werte. Sie hadern, streiten, sagen sich los, verkünden Neuanfänge, versöhnen sich. Und immer sind da die Achtzigerjahre, ihre Utopien und Zwänge als Hintergrundflimmern. Als Jo eines Tages verschwindet, beginnt seine Frau Tess eine schonungslose Selbstbefragung und zieht Freunde und Familie mit ein. Allmählich lernt sie, ihren Mann als das zu nehmen, was er ist. Der Briefroman „Jo und Tess und die andern“ spannt einen vielstimmigen und zugleich intimen Dialog auf, der ein Jahrzehnt aus der Perspektive eines Familien- und Freundeskreises nacherzählt. Ein Buch über Lebensentwürfe und ihr Scheitern, aber auch über das Lesen und die Literatur.
Roman, 192 Seiten, Atlantis Literatur Verlag