Autor

 

Biografische Skizze, freihändig

Die Würfel fallen Anfang des Jahres 1975, neun Monate später setzen in Zürich Hunger, Durst und Staunen über die Welt ein. In den frühen Achtzigern erste Lektüren: Karius og Baktus, Varenka, Rasmus Klump. Haifischbecken Schule und die Erkenntnis, dass Bücher wohl klüger machen, aber kaum schützen vor den Widerfahrnissen des Lebens. In den frühen Neunzigern fragt ihn Max Frisch, was ihm zum Glück fehle. Das Grübeln darüber erweist sich als ausgesprochen unglücksfördernd. Ab den mittleren Neunzigern die immer wieder selbst gestellte und nie beantwortete Frage, was ein Studium soll. In den frühen Nullern hält er ein Diplom in den Händen und die Frage löst sich in Luft auf. Es folgen Verlagsarbeit, Unterrichtsjobs, Reisen nach Ost und West. Ende der Nuller erstes Manuskript, wenig später erste Romanpublikation. Seit Mitte der Zehner Lebensunterhalt durch Schreiben: Romane, Kinderbücher, Hörbücher, Essays, Rezensionen, Fachjournalistisches. Seither auch wechselnde geografische Fixpunkte: Deutschschweiz, Schleswig-Holstein, Burgund. Ab Mitte der Zwanziger rät der Lauf der Welt immer dringender zu einem Berufswechsel. Er schreibt weiter, denkt dabei mit Fernando Pessoa: „Ob es nun Götter gibt oder nicht, wir sind ihre Knechte.“ 

 

Literarische Auszeichnungen und Arbeitsaufenthalte

2009   Werkbeitrag des Kantons Zürich für Hasenleben

2011   Nomination von Hasenleben für den Deutschen Buchpreis

2012   Förderpreis Schweizerische Schillerstiftung für Hasenleben

2013   Preis „Der zweite Roman“ der Dienemann-Stifung für Carambole

2013   Nomination von Carambole für den Deutschen Buchpreis

2013   Schweizer Buchpreis für Carambole

2014   Arbeitsaufenthalt am Literarischen Colloquium, Berlin

2015   Arbeitsaufenthalt im Literaturhaus Niederösterreich, Krems

2016   Werkbeitrag Pro Helvetia für Mein Leben als Hoffnungsträger

2020   Arbeitsaufenthalt am Literaturhaus Thurgau

2023   Werkbeitrag der C. und A. Kupper-Stiftung für Die Ränder der Welt